ESIL Interest Group History of International Law

ESIL Interest Group History of International Law

vrijdag 13 april 2018

CONFERENCE: Frieden. Theorien, Bilder und Strategien von der Antike bis heute (Münster: LWL-Museum für Kunst und Kultur, 22-25 May 2018)

(image source: Wikimedia Commons)
Auf der öffentlichen Tagung „FRIEDEN. Theorien, Bilder und Strategien von der Antike bis heute“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der WWU widmen sich international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom 22. bis 25. Mai 2018 der Frage, warum Menschen zu allen Zeiten den Frieden wünschten, seine Bewahrung auf Dauer aber nie gelang. Anhand zahlreicher historischer Beispiele der europäischen Geschichte diskutieren sie Strategien, Verhaltensmuster und Verfahren, mit denen sich Menschen von der Antike bis heute um Herstellung und Wahrung des Friedens bemühten. Sie richten das Augenmerk darauf, wie viele der Bilder, Rituale und Strategien zeitüberdauernd Geltungskraft behielten. Zugleich zeigen sie zeittypische Veränderungen und ihre Ursachen auf. Interessierte sind zur Tagung eingeladen.

Programm

Dienstag, 22.05.2018
18:15 Uhr
Begrüßung - Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der WWU Münster | Dr. Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur
„Wars Begin in the Minds of Men“. Eine modernisierungstheoretische Fußnote zum Thema
Prof. Dr. Detlef Pollack, Sprecher des Exzellenzclusters „Religion und Politik“, Münster
19:00 Uhr
Eröffnungsvortrag - Vertrauensbildung. Zur Geschichte einer elementaren Strategie der Friedensherstellung
Gerd Althoff, Münster
Mittwoch, 23.05.2018
09:00–10:00 Uhr
Intellektuelle gegen Politiker: Von Friedenssehnsucht zu Friedenspolitik in der griechisch-römischen Antike
Kurt Raaflaub, Brown University (USA)
10:00–11:00 Uhr
Friede in der Bilderwelt der Griechen
Marion Meyer, Wien
11:30–12:30 Uhr
Ausgeprägter Frieden? Eirene/Pax in der antiken Münzprägung
Helge Nieswandt, Dieter Salzmann, Münster
14:00–15:00 Uhr
Friede in der mittelalterlichen Heldenepik
Jan-Dirk Müller, München
15:00–16:00 Uhr
„Hineingestoßen in den Frieden“: Grenzen mittelalterlicher Friedensdiskurse bei Meister Eckhart, Marguerite Porete und Nikolaus Cusanus
Susanne Köbele, Zürich
16:30–17:30 Uhr
Pax universalis – tranquillitas civitatis: Die politische, theologische und philosophische Bedeutung des Friedensgedankens bei Dante
und Marsilius von Padua
Ruedi Imbach, Paris
17:30–18:30 Uhr
Friede als Thema der Bildkünste
Wolfgang Augustyn, München
Donnerstag, 24.05.2018
09:00–10:00 Uhr
Ewiger Friede und gerechter Krieg in der politischen Philosophie der Neuzeit
Ludwig Siep, Münster
10:00–11:00 Uhr
Neuordnung Europas? Friedensikonografie und Bildpolitik am Wiener Kongress (1814/1815)
Werner Telesko, Wien
11:30–12:30 Uhr
Entstehung und Entwicklung des „Kriegsschuldparagraphen“ im Versailler Vertrag
Gerd Krumeich, Düsseldorf
14:15–15:15 Uhr
Papsttum und Frieden im Mittelalter
Claudia Zey, Zürich
15:15–16:15 Uhr
Mediale Inszenierung der Pax Christiana: Die Päpste im 16. und 17. Jahrhundert
Eva Krems, Münster
16:45–17:45 Uhr
Frühneuzeitliches Völkerrecht und internationale Friedensverträge
Christina Brauner, Bielefeld
17:45–18:45 Uhr
„Entrüstet Euch“: Frieden und soziale Bewegungen
Hans-Ulrich Thamer, Münster
20:15 Uhr
Abendvortrag - Friedensnorm und Sicherheitspolitik: Grundprobleme frühneuzeitlicher Friedensstiftung am Beispiel des Westfälischen Friedens
Christoph Kampmann, Marburg
Freitag, 25.05.2018
09:00–10:00 Uhr
Friedensschlüsse und Friedlosigkeit, 1945–1990
Jost Dülffer, Köln
10:00–11:45 Uhr
„Nie wieder!“ Nie wieder? Verantwortung zum Schutz vor Krieg und Massengewalt
Winfried Nachtwei, Münster
Frieden und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
Eckart Conze, Marburg
12:00–13:00 Uhr
Reden für den Frieden: Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels und seine Öffentlichkeit
Martina Wagner-Egelhaaf, Münster
13:00–14:00 Uhr
Make Peace Work. Friedenskonzepte in der bildenden Kunst seit den 1960er Jahren
Ursula Frohne, Münster

Kontakt

Exzellenzcluster „Religion und Politik“
Johannisstraße 1
48143 Münster
Tel. +49 251 83-23376
Ameldung erbeten bis 17.05.2018
bei Prof. Dr. Eva-Bettina Krems
eva.krems@uni-muenster.de

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